History

Was bisher geschah
         (Für Detailinformationen bitte Bilder anklicken)

Kurzschlüsse 1995/96

Kurzschlüsse
(Lustspiel in 3 Akten von Frank Ziegler)

Mit Küchenbenutzung 1997/98

Mit Küchenbenutzung
(Von Hans Kirchhoff)

Frauenpower 1999/2000

Frauenpower
(Ein Stück von Bernd Gumbold)

2001/2002

D'r 'Schneggaprofessor 
(Lustspiel von Walter G. Pfaus)

2003/2004

D'r Bräutigam von meira Frau
(Lustspiel in 3 Akten von Otto Schwarz und Georg Lengbach)
        

2005/2006

Liabr an Ma, als gar koin Ärger
(D’Silberhochzeit)
(Lustspiel in 3 Akten von Regina Rösch)
       

Entstehungsgeschichte
           

Die Kolpingsfamilie und das Theaterspiel waren seit Gründung der Kolpingsfamilie Süßen untrennbar verbunden. So lösten die Kolpingssöhne unter ihrem großen Befürworter, Präses Karl Steible, den vor dem Krieg theaterspielenden Katholischen Arbeiterverein ab. Bereits Anfang der 50er Jahre mussten die Aufführungen unter dem Spielleiter Eugen Beisenwenger vom zu klein gewordenen Pelikansaal in die Turnhalle bzw. den Hirschsaal verlegt werden.
An diesen Stätten wurde großartiges Theater präsentiert: Mit biblischen Stücken, Volks- und Kriminalstücken erntete man beim Publikum Dank und Anerkennung. Karl Blösl, als nachfolgender Spielleiter, beeinflusste maßgeblich die künftige Entwicklung der Laienspielgruppe innerhalb der Kolpingsfamilie mit seiner Maxime der "heiteren Muße".
Nur allzu gerne wurde dieser Trend vom langjährigen Spielleiter Karl Gunzenhauser fortgesetzt. Unter seiner Führung wurden Anfang der 70er Jahre zahlreiche Bunte Abende, zusammen mit dem Kolpingchor, Theaterabende und auswärtige Auftritte bestritten. Das "Theater am Markt", erstes Freilichttheater am Süßener Rathausplatz, trug seine Handschrift.
Im Jahr 1987 verabschiedete sich die damals überaus erfolgreiche Theatergruppe mit einer Freilichtaufführung vor der Zehntscheuer vom begeisterten Publikum mit den Stücken "S’Davidle ond d’r Goliath" und "Der doppelte August".
Bereits zu dieser Zeit formierte sich innerhalb der Kolpingsfamilie eine junge, voller Elan steckende Gruppe von Laienspielern, die ihr Debüt beim 40-jährigen Jubiläum der Kolpingsfamilie in der Süßener Turnhalle mit dem Stück "D’r hitzig Rotlauf" gaben. Zwischenzeitlich war auch die Renovierung der Süßener Zehntscheuer zu einer Kleinkunstbühne abgeschlossen. Mit den Aufführungen "Rupfingers Hausgeist" und "Alles wegen einer Nacht" brachte die junge Truppe Schwung in die ehemals alten Gemäuer. Die Darbietungen waren Volltreffer und der Grundstein für zahlreiche Veranstaltungen, die folgen sollten, war gelegt.
Unter der Führung der langjährigen Theaterspielerin, Christel Zeiss, servierten die Laienspieler im Jahre 1992, ebenfalls in der Süßener Zehntscheuer, mit dem Lustspiel "Gustav in Nöten" den Gästen erneut ein Schmankerl. Ausverkaufte Theaterabende trugen zur Freude aller Beteiligten bei und nur zu gerne war man bereit, durch Wiederholungen den Rest des Publikums zufrieden zu stellen.
Bei der erneuten Suche nach einem passenden Theaterstück erlag man der Versuchung, neue Wege zu gehen: Man entschied sich für das moderne, lustigfreche Theaterstück "Kurzschlüsse". Der Erfolg war umwerfend, die Bühne verwandelte sich für 1 ½ Stunden in Chaos, Verwirrung, Verwechslung und Komik.
Um den Aufwand des Bühnenauf- und –abbaus so gering wie möglich zu halten entschied man sich, künftig eine Theaterwoche durchzuführen: Diese Einrichtung wurde vom Publikum dankend angenommen.
Und noch etwas: Ein kurzer, prägnanter, schwäbischer Name sollte helfen, die Mund-zu-Mund-Propaganda anzukurbeln. Ergebnis:

D’Schlabbergoscha!

Unter dem Pseudonüm D’Schlabbergoscha wurde das Stück "Mit Küchenbenutzung" aufgeführt: Ebenfalls ein voller Erfolg.
Mit dem Stück "
Frauenpower" zeigten die Schlabbergoscha die Bedeutung der Frauen in der Politik auf. Ein turbulentes Stück, dass die Vielfältigkeit der Gruppe aufzeigte.
 "Dr Schneggaprofessor": Ein zweistündiger Großangriff auf sämtliche Lachmuskeln! Überzeugende Schauspieler, zahlreiche Gags, witzige Dialoge und eine flotte Handlung kennzeichneten die Aufführungen, die von den Zuschauern mit stehenden Ovationen belohnt wurden!
Wiederum gelang es den Schlabbergoscha 2003 mit dem Stück "D'r Bräutigam von meira Frau" ein Highlight zu setzen. Ein Feuerwerk von skurrilen Zwischenfällen, heiklen Situationen und entwaffnendem Humor begeisterte die Zuschauer!

© D'Schlabbergoscha